Beatrice Jäggi Kulturmanagement Praxis HSLU



Die DVD «Cuisine d’animation2» war eine Projektarbeit im Rahmen des Kurses Kulturmanagement CAS A/15 an der HSLU. Sie entstand mit der finanziellen Unterstützung von der Loterie Romande, Migros Kulturprozent, der Fondation de Famille Sandoz, SSR-SRG Idée Suisse, Suissimage und SSA.

www.swiss-animation.ch


Hochschule Luzern

© 2008

Projektarbeit im Rahmen des CAS Kulturmanagement
Hochschule Luzern Design & Kunst


Vierzehn kleine Meisterwerke auf einer DVD vereint

Die Schweizer Trickfilmgruppe feierte 2008 ihr 40-Jahr-Jubiläum mit einer Trickfilm-Compilation. Die DVD «Cuisine d’animation 2» präsentiert 14 Kurzanimationsfilme, die zwischen 1999 und 2006 entstanden sind. Bereits im Jahre 1999 brachte die Schweizer Trickfilmgruppe mit der «Cuisine d’animation» eine Sammelrolle mit kurzen Animationsfilmen heraus.

Schweizer Animationsfilme sorgten in jüngster Zeit immer wieder an internationalen Filmfestivals für Aufsehen. So befinden sich auf der DVD auch einige Preisträgerfilme. Erfreulich ist, dass in den vergangenen Jahren viele junge Talente zur Szene dazugestossen sind, die z. T. bereits mit Erstlingswerken beachtliche Erfolge feiern konnten.

In den vergangenen 10 Jahren hat sich bezüglich der Produktion von Animationsfilmen viel verändert. Der Computer wurde zu einem unumgänglichen Arbeitsinstrument für Animationsfilmschaffende. Auf der anderen Seite sind die Grundlagenwerkzeuge dieselben geblieben: Papier, Zeichenstifte, Malfarbe, Eisendrähte, Modelliermasse – um nur einige zu nennen. Einen Film Bild für Bild zu gestalten, fordert immer noch viel Kreativität, Talent sowie methodisches Vorgehen und vor allem auch sehr viel Geduld. Animierten Filmen sind weder inhaltlich noch visuell Grenzen gesetzt. Die Autorinnen und Autoren haben sich keinesfalls mit Einfällen zurückgehalten. Bei einigen Filmen findet man sich sofort mitten im Geschehen, andere Geschichten dürften in den Köpfen der Betrachter aber auch Fragen hinterlassen.


Folgende Filme befinden sich auf der «Cuisine d’animation»:

1 Herr Würfel, Rafael Sommerhalder, 7’21’’
2 Poldek, Claudius Gentinetta, 10’
3 Nosferatu Tango, Zoltan Horvath, 12’48’’
4 Jeu, Georges Schwizgebel, 3’50’’
5 Bonne journée Monsieur M., Sam & Fred Gillaume, 6’
6 Wolkenbruch, Simon Eltz, 6’08’’
7 Banquise, Claude Barras & Cédric Louis, 6’45’’
8 Rush, Claude Luyet & Xavier Robel, 3’
9 Joyeux Noël Félix !, Izabella Rieben & Samy Ben Youssef, 5’46’’
10 Tarte aux pommes, Isabelle Favez, 9’50’’
11 Die Mücke, Andrej Zolotuchin, 2’22’’
12 Une nuit blanche, Maja Gehrig, 9’30’’
13 Geranienfriede, Marcel Hobi, 5’
14 Hang Over, Rolf Brönnimann, 8’

Vierzehn tolle Schweizer Trickfilme – jeder ein kleines Meisterwerk – die einen zum Lachen, Weinen oder Nachdenken bringen.